Dance

Created with Sketch.

Tanzen ist mehr als nur Bewegung. Denn körperlich aktive Kinder und Jugendliche sind seltener krank, seelisch ausgeglichener und kommen besser in der Schule zurecht. Laut einer australischen Studie wird sogar das Risiko gesenkt später an Leiden wie Diabetes, Demenz, Rheuma und einige Krebsarten zu erkranken. Gerade Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, sie brauchen meist nur Anregungen, um diesen dann umzusetzen. 

Erwachsene bleiben körperlich und geistig länger fit. Tanzen trainiert den ganzen Körper, durch die schnellen Bewegungen wird u.a. auch der Gleichgewichtssinn gestärkt. Kraft und Kondition werden aufgebaut und die Motorik trainiert. Das Gehirn wird trainiert wie bei kaum einer anderen Freizeitbeschäftigung. Bei Verspannungen können die Muskeln sogar gelockert werden. Beim Tanzen sinkt der Wert des Hormons Kortisol im Blut, dies bedeutet das Stress abgebaut wird. Außerdem werden beim Tanzen die Glückshormone Endorphin und Dopamin ausgeschüttet. 

 

Der Tanzbereich im Life Counts ist hauptsächlich vom Streetdance / Hip Hop geprägt.

Durch die vielen verschiedenen Stile und Möglichkeiten der Weiterentwicklung dieser Tanzszene, wird es nie langweilig. Es gibt immer neue Herausforderungen. Denn hier decke ich wirklich einen großen Bereich an Tanz ab! Das Ganze passe ich den jeweiligen Altersgruppen an. 

Wie ich zum Tanz kam

Created with Sketch.

Tanz und Choreografie begleitet mich seit meiner Jugend. 

Die Hip Hop Musik wurde immer mehr kommerzialisiert, so dass diese auch in den Charts vertreten waren. Die Szene war zu diesem Zeitpunkt von East Coast Künstlern wie Notorius B.I.G. und Puff Daddy und West Coast Künstlern wie 2 Pac und Snoop Dog vertreten. Damals war ich zu jung, um das große Ganze der verfeindeten Plattenfirmen „Bad Boy Entertainment“ und „Death Row Records“ zu verstehen, dennoch hat mich diese Musik und Zeit geprägt. Nachdem der East-West-Coast-Konflikt 1994 gipfelte, kam Down South mit Künstlern wie u.a. Nelly, Outcast oder auch Flo Rider. Ich fand diese Musik großartig und durch die Musikvideos kam ich dem Tanz immer näher, denn diese coolen Moves aus den Videos wie von Aaliyah (1996) wollte ich unbedingt lernen.

 

In meinem Jugendzimmer nahm ich damals von den Fernsehsendern VIVA und MTV meine Idole mit deren Musikvideos auf Videokassetten auf und lernte durch wiederholtes Anschauen und ständiges zurückspulen die Choreografien meiner Stars, wie z.B. von Britney Spears (1999), Christina Aguilera (1999), Take That (1994) oder den Spice Girls (1996). 

 

Was mich zusätzlich faszinierte, waren die Bühnenshows von z.B. DJ Bobo (1994) und vor allem die Bühnenpräsenz von jungen Künstlern wie einer Britney. Ich studierte zusätzlich nicht nur die Bewegungen ein, sondern versuchte mich auch am Ausdruck und der Gesten.

Da ich Teenie war, als die meisten und erfolgreichsten Boygroups ihre Erfolge feierten, war ich mittendrin und natürlich auch Fan. Da Boygroups immer auch tänzerisch ihre Shows machten, wurden auch diese von mir kopiert. Ich brachte mir vieles selbst bei und stand stundenlang mit lauter Musik vor dem Spiegel!

Natürlich bin ich auch beeinflusst von weiteren Musikgrößen wie Michael Jackson, Madonna oder Janet Jackson. Musikalisch bin ich relativ weit gefächert, von Genesis oder Pur bis hin zu Musikgenre wie Hip Hop, R & B, Pop, Dance und House Musik oder auch Rock. 

Da ich inmitten dieser Zeit groß geworden bin und ich es liebe mich mit der Geschichte von all diesen Stars und Kulturen zu beschäftigen, ist es mir wichtig, dass diese auch erhalten bleibt. Deshalb lasse ich die Geschichte des Hip Hops, soweit ich sie recherchieren konnte, auch in meine Kurse einfließen. Für jeden Stil gibt es auch den richtigen Groove und vielleicht auch ein Gefühl dazu, wie es damals war um es „echter“ werden zu lassen. Auch die Weiterentwicklung der Moves ist mir wichtig, denn das ist Streetdance / New School: Weiterentwicklung und nicht stehen bleiben! Wenn wir der Meinung sind, wir können alles, dann haben wir verloren! Denn Hip Hop und Streetdance ist mehr als nur Tanz! Mittlerweile ist es auch eine Kultur, die ich versuche weiterzuführen und weiterzugeben so gut es mir möglich ist! 

Dance im Life Counts

Created with Sketch.

Durch meine Ausbildungen ist im Life Counts garantiert, dass Du auch Streetdance / Hip Hop lernst und es Dir nicht nur so verkauft wird! Dazu kommt mein Interesse an Show, denn Filme wie High School Musical oder ältere Klassiker wie Grease machen einfach Spaß und man kann in andere Rollen schlüpfen. Anderen Tanzstilen stehe ich offen gegenüber und ich freue mich immer dazuzulernen! 
 Es besteht außerdem die Möglichkeit an Auftritten, Wettkämpfen usw. teilzunehmen, aber niemand muss auf die Bühne. Die Kurse bauen aufeinander auf, da Choreografien erarbeitet werden. Daher ist eine möglichst regelmäßige Teilnahme sinnvoll. Auch der Freestyle Bereich ist ein wichtiger Bestandteil der Kurse, denn dieser gehört zum Hip Hop dazu.
 Ich bin durch die geniale Lage meiner Räumlichkeiten in der Lage, die große Flügeltür im Trainingsraum zu öffnen, so dass es bei entsprechendem Wetter ein angenehmes Raumklima ermöglicht. So nah kann man bei mir dem Streetdance kommen 😊. Es ist ggf. sogar möglich das Training nach draußen zu verlegen, da mein Studio in einem entspannten Umfeld liegt.

Alle Kurse im Bereich Dance sind auf meinem Kursplan gelb hinterlegt!

Tanz im Life Counts

Hier bekommst Du alle Infos und Einblicke in die verschiedenen Tanzkurse. 
Im Streetdance / Hip Hop gibt es die Alterseinteilungen, die ich hier einzeln beschreibe.
Die Tabellen sind zur Gesamtübersicht, dort findest Du auch das jeweils erforderliche Alter und weitere Inhalte der Kurse in Kurzfassung.

Kreativer Kindertanz - Streetdance / Hip Hop "Step Minis"

Jeder kennt den kreativen Kindertanz, oft ist dieser auf klassischem Tanz aufgebaut. 
Mein Fokus liegt auf der natürlichen Bewegungsfreude der Kinder. Hiermit möchte ich auch die Jungs zum Tanz motivieren. Kinder haben Spaß dabei, Bewegungen auszuprobieren und nachzumachen. Bekannte Mitmachtänze können Bestandteil des Warm Ups sein. Ich arbeite mit den verschiedenen Grundbewegungsarten, probiere sie mit den Kindern aus wie z.B. Seitgalopp oder Hopsa lauf – sowie die Füße strecken und flexen. Mit weiterführenden Bewegungen erlernen die Kinder noch mehr über Ihre Möglichkeiten der Bewegung. Darüber hinaus lehre ich kindgerecht angepasste Hip Hop / Streetdance Basics. Die altersgerecht angepasste Musik und Melodien ermutigen die Kinder, sich frei im Raum zu bewegen und sich rhythmisch auszuprobieren. Mit spielerischen Übungen am Schwungtuch oder mit anderen abwechslungsreichen Hilfsmitteln, lernen die Kinder die Bewegungen aus dem Hip Hop / Streetdance kennen. Dabei helfen mir auch Spiele und Geschichten. Ganz nebenbei wird durch die Tanzübungen die Körperhaltung geschult und die Körpermitte entwickelt und gestärkt. Um beispielsweise den Bounce (= Grooven, lockeres laufen, Knie nicht durchgedrückt) kennenzulernen, verwandeln wir uns in eine Gruppe Affen die aufrecht durch den Dschungel läuft. Dabei helfen mir Themen, wie z.B. „im Urwald“, die sich wie ein roter Faden durch den ganzen Kurs ziehen. Dabei fördere ich ganz nebenbei die Kreativität und Fantasie der Kinder und verbessere die eigene Körperwahrnehmung. Kleine Tanzreihenfolgen (eigene Choreografien der TrainerIn) können daraus entstehen und werden wiederholt, um das erlernte zu festigen und eine sicherere Ausführung der Bewegungen in Reihenfolge zur Musik ausführen zu können. 
Die Basics der Stile so wie das Warm Up und Cool Down sind den Gruppen altersgerecht angepasst.


Streetdance / Hip Hop "Step Kids"

Kinder tanzen gern und es ist für sie oft ein großer Spaß Bewegungen nachzumachen. 
 In diesem Kurs geht es noch etwas spielerischer zu. Zu bekannter Musik aus dem Radio und den Charts werden Grundbewegungsarten kennengelernt und erweitert. Bekannte Mitmachtänze können Bestandteil des Warm Ups sein. Die Bewegungsmöglichkeiten fördere ich durch das freie bewegen im Raum. Die Kreativität fördere ich durch motorische Spiele und in Lieblingslieder wird der Freestyle ausprobiert. Das Folgen von vorgegebenen Bewegungen und genaues kopieren der Haltungen erfordern Konzentration und Genauigkeit. Hierbei fließen erstmals technische Elemente des Hip Hop / Streetdance ein. Um diese vorgegebenen statisch oder roboterhaften Positionen kopieren zu können, benötigen die Kinder eine eigene gute Körperwahrnehmung, die ich hiermit schule. Die Hip Hop / Streetdance Basics übe ich dann spielerisch u.a. auch mit abwechslungsreichen Hilfsmitteln wie z.B. Tüchern. Mit rhythmischen Übungen lernen die Kinder den Takt in der Musik kennen und diesen mit ihren eigenen Bewegungen in Einklang zu bringen. Denn das ist für die Synchronität der anfangs kurzen Choreografien (eigene Choreografien der TrainerIn) wichtig, die aus den Hip Hop / Streetdance Basics bestehen. Durch die Tanzübungen wird die Balance und Körperhaltung positiv beeinflusst und geschult. Auch die Verbesserung oder das Erhalten der Beweglichkeit der Kinder ist mir durch unsere heute meist sehr digitale Welt und einseitige Bewegung ein Anliegen. In den Kursen baue ich deshalb auch Geschichten oder Spiele ein, die entsprechende Übungen enthalten. Ich fördere und fordere die Kinder entsprechend, aber ich nehme den Leistungsdruck der Gesellschaft raus. Hauptsächlich geht es um Spaß und es ist mir ein wichtiges Anliegen den Kindern zu vermitteln das man auch mal etwas nicht können darf! Denn ich habe festgestellt, dass die Frustrationstolleranz der Kinder eher gering ist. Dies möchte ich in einer Gesellschaft, in der scheinbar alles perfekt sein muss, etwas abflachen lassen. Denn gerade im Tanzbereich wird es immer Grooves, Schritte oder Stile geben, die man eben nicht sofort kann, sondern erst üben muss. 

Die Basics der Stile so wie das Warm Up und Cool Down sind den Gruppen altersgerecht angepasst.


Streetdance / Hip Hop "Step One Youngsters"

In dieser Altersgruppe ist der Bewegungsfokus und die Interpretation von Musik, sowie das Verstehen und die Möglichkeit der Umsetzung synchroner, rhythmischer Bewegungen hoch. Die spielerische Komponente des Kurses wird zurückgenommen, um für kreativen Austausch und Freestyle Raum zu bieten. Der Kraft- und Konditionsanteil ist hier höher als in den vorigen Altersklassen und wird altersentsprechend im Kurs trainiert. Das Folgen von vorgegebenen fließenden und roboterhaften Bewegungen und genaues kopieren der Haltungen erfordern Konzentration und Genauigkeit. Um diese Positionen kopieren zu können, benötigen die Youngsters eine eigene gute Körperwahrnehmung, die ich hiermit schule. Um dies zu ergänzen kommen ab und an auch abwechslungsreiche Hilfsmittel wie z.B. Ringe hinzu. Zu bekannter Musik aus dem Radio und den Charts werden Hip Hop / Streetdance Basics auch frei im Raum geübt sowie technische Elemente des Hip Hop / Streetdance kennengelernt. Auf Körperhaltung und die Ausführung der Bewegungen achte ich und lenke diese durch gezielte Exercises in die richtige Richtung. Die rhythmischen Übungen werden in Choreografien (eigene Choreografien der TrainerIn) eingebettet und das musikalische Gehör wie auch die eigene Körperwahrnehmung gestärkt. Auch Gegenstände wie ein Stuhl, Tücher o.ä. sind in diesem Kurs für die Choreografien möglich. Die Verbesserung oder das Erhalten der Beweglichkeit der Youngsters ist mir durch unsere heute meist sehr digitale Welt und einseitige Bewegung ein Anliegen. Ich fördere und fordere die Youngsters entsprechend, aber ich nehme den Leistungsdruck der Gesellschaft raus. Hauptsächlich geht es um Spaß und es ist mir ein wichtiges Anliegen den Youngsters zu vermitteln das man auch mal etwas nicht können darf! Denn ich habe festgestellt, dass die Frustrationstolleranz der Youngsters eher gering ist. Dies möchte ich in einer Gesellschaft, in der scheinbar alles perfekt sein muss, etwas abflachen lassen. Denn gerade im Tanzbereich wird es immer Grooves, Schritte oder Stile geben, die man eben nicht sofort kann, sondern erst üben muss. 

Die Basics der Stile so wie das Warm Up und Cool Down sind den Gruppen altersgerecht angepasst.


Streetdance / Hip Hop "Elements One" / "Elements Two"

Elements heißen diese Kurse, da hier hauptsächlich die Elemente aus dem Hip Hop / Streetdance gelehrt werden. Mit Elements One wird begonnen und danach folgt Elements Two. Dies setzt dann bestimmte Voraussetzungen voraus, um in Elements Two wechseln zu können. Erst nach Elements One und Elements Two gibt es weiterführende Kurse in Alters- und Leistungsstufen eingeteilt.  

Hier hast Du kraftvolle und coole Moves aus verschiedenen Hip Hop / Streetdance Stilen. Die Umsetzung von vorgegebenen Exercises und Choreografien laden zum Ausprobieren und Auspowern ein. Dabei ist mir der kreative Austausch und die technische (Weiter-) Entwicklung wichtig. 

Der Kraft- und Konditionsanteil ist hier ausgeprägt und wird vorbereitend für tänzerische Elemente erarbeitet und ausgebaut. Die Hip Hop / Streetdance Basics mit ihren verschiedenen Stilen werden ausprobiert. In Exercises werden die Techniken der Stile oder auch andere benötigte Fähigkeiten thematisch gefestigt oder auch frei im Raum erlernt. Diese Fähigkeiten helfen dann in den Choreografien (eigene Choreografien der TrainerIn) dabei den tänzerisch entscheidenden Unterschied zu machen. Denn die Choreografien sollen nicht einfach nur runtergetanzt werden, sondern mit der tänzerischen Technik das Besondere der Stile hervorheben. Der richtige Groove zum lockeren Beat oder der exakte Freeze im Break der Musik, die Möglichkeiten sind endlos. Dabei ist auch eine gute Körperwahrnehmung- und Haltung wichtig auf die ich eingehe, in dem ich das musikalische Verständnis mit der Übereinstimmung der Bewegungen trainiere. Konzentration, Genauigkeit und Interesse sich weiterzuentwickeln sind dabei ebenfalls wichtige Komponenten, um dies zu erreichen. Auch Gegenstände wie ein Stuhl, Caps o.ä. sind in diesem Kurs für die Choreografien möglich. Die Musik ist Stilentsprechend von Oldschool Hip Hop bis zu den aktuellen Hits aber auch je nach Stil mal Funk Musik oder House bis hin zu R&B oder alte und neue Charts. Die Verbesserung oder das Erhalten der Beweglichkeit der TeilnehmerInnen ist mir durch unsere heute meist sehr digitale Welt und einseitige Bewegung ein Anliegen. Ich fördere und fordere die TeilnehmerInnen entsprechend, aber ich nehme den Leistungsdruck der Gesellschaft raus. Hauptsächlich geht es um Spaß und es ist mir ein wichtiges Anliegen den TeilnehmernInnen zu vermitteln das man auch mal etwas nicht können darf! Denn ich habe festgestellt, dass die Frustrationstolleranz der TeilnehmerInnen eher gering ist. Dies möchte ich in einer Gesellschaft, in der scheinbar alles perfekt sein muss, etwas abflachen lassen. Denn gerade im Tanzbereich wird es immer Grooves, Schritte oder Stile geben, die man eben nicht sofort kann, sondern erst üben muss. TeilnehmerInnen, die von Elements One in Elements Two wechseln möchten, erwarte ich aber auch ein entsprechendes Engagement. Das Engagement in Elements Two und vor allem die Motivation sollte hoch sein, um sich effektiv und stetig weiterzuentwickeln. 


"Lady Style" - Streetdance

Der Streetstyle ist der feminine Streetdance Stil, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Die Bewegungen sind insgesamt weicher, dennoch ist der Streetdance zu erkennen. Bekannt wurde dieser Stil durch Künstlerinnen wie z.B. Britney Spears, Madonna, Christina Aguilera, Janet Jackson oder Beyoncé. Sie zeigen in ihren Musikvideos, das sie selbstbewusste und starke Frauen sind, die ihren Körper in Perfektion tänzerisch in Szene setzen. Da ich selbst (wie oben unter „Dance“ beschrieben) mit diesem Stil begonnen habe, liegt es mir einfach im Blut und ist meine persönliche Präferenz. Ich liebe es eine Frau zu sein und zeige das auch gerne durch weibliches Auftreten, mein Selbstbewusstsein sowie tänzerisch durch Waves, Chestpops und große Hüftbewegungen. Ich denke damit ist dieser Kurs am besten beschrieben. Die Kraft- und Konditionsübungen sind ein wichtiger Bestandteil dieses Kurses um die Bewegungen exakter ausführen und durchhalten zu können. Mit Stolz und einer weiblichen Haltung diese Bewegungen auf Musik zu einer Choreografie (eigene Choreografie der TrainerIn) zu vereinen, bringt viel Spaß und fördert die Haltung und das Selbstbewusstsein. 

Die Elemente aus den Stilen Waacking und Voguing (bekannt durch Madonna) aber auch aus dem Dance Hall sowie dem Catwalk und auch insgesamt etwas mehr Show finden in diesem Kurs ihren Platz. Die Musik ist insgesamt weiblicher und Pop lastiger. Die eindeutigen Beats der Musik werden auf die Genauigkeit der Bewegungen abgestimmt, so das ein musikalisches und rhythmisches Verständnis entsteht oder ausgebaut wird.  Die Stile und weitere andere benötigte Fähigkeiten und Techniken werden in Exercises gefestigt. Durch die allgemein erforderlich aufrechte und stolze Körperhaltung wird diese weiter geübt und ausgebaut. 
Konzentration, Genauigkeit und Interesse sich weiterzuentwickeln sind dabei ebenfalls wichtige Komponenten, um dies zu erreichen. Vor allem ist dies wichtig, wenn zu Choreografien Elemente dazu kommen wie z.B. ein Stuhl oder Tücher, die eingebaut werden sollen. Die Verbesserung oder das Erhalten der Beweglichkeit der TeilnehmerInnen ist mir durch unsere heute meist sehr digitale Welt und einseitige Bewegung ein Anliegen. Ich fördere und fordere die TeilnehmerInnen entsprechend, aber ich nehme den Leistungsdruck der Gesellschaft raus. Hauptsächlich geht es um Spaß und es ist mir ein wichtiges Anliegen den TeilnehmernInnen zu vermitteln das man auch mal etwas nicht können darf! Denn ich habe festgestellt, dass die Frustrationstolleranz der TeilnehmerInnen eher gering ist. Dies möchte ich in einer Gesellschaft, in der scheinbar alles perfekt sein muss, etwas abflachen lassen. Denn gerade im Tanzbereich wird es immer Grooves, Schritte oder Stile geben, die man eben nicht sofort kann, sondern erst üben muss. 

"Life Counts Fun Dance"

Im "Life Counts Fun Dance" gibt es keinen festen Tanzstil. Natürlich ist dieser Kurs immer vom TrainerIn beeinflusst. Es geht darum zu tanzen, aber ohne festen Stil. Dazu kommt das der Kurs von den TeilnehmerInnen musikalisch und tänzerisch mit beeinflusst werden kann.  Das führt dazu das zusammen mit den TeilnehmerInnen ein Stil für eine gewisse Zeit festgelegt wird, so lange bis die Choreografie (eigene Choreografie der TrainerIn) beendet ist und etwas neues entsteht. Mal wird es etwas grooviger, weil Hip Hop gewünscht ist oder rockiger, weil Rock gewünscht wird oder auch aufwendiger, weil Showdance gewünscht ist. Insgesamt ist es so, dass dieser Kurs der flexibelste ist, was den Inhalt des Kurses betrifft. Das Warm Up ist tänzerisch und auch Kraft- und Konditionseinheiten finden hier statt. Denn für die Umsetzung und das Durchhalten der Choreografien wird eine gewisse Fitness benötigt, die so aufgebaut oder erweitert wird.  

Ich selbst bin in meinem Umfeld bekannt dafür, dass ich tanze und das schon seit langem. Einige die an mich herantreten sind auch schon etwas älter (30-, 40-, 50- jährige) und würden schon gerne mal tanzen, so wie ich es mache. Oft habe ich dann aber gehört: „für Streetdance / Hip Hop bin ich ja zu alt“! oder „mit dem jungen Gemüse da rumhüpfen passt nicht“! Meiner Meinung nach ist man eh nie zu alt um etwas Neues zu beginnen, aber um genau diesem Wunsch einen Kurs zu schenken, ist „Life Counts Fun Dance“ entstanden. Mein Ziel ist es, in diesem Kurs das Alter der jeweiligen TeilnehmerInnen gar nicht Thema werden zu lassen und einen Kurs anzubieten, in dem viele Altersklassen Platz haben und sich besser aufgehoben fühlen, um gemeinsam zu tanzen und Spaß zu haben. Denn wenn Du tanzen möchtest, dann mach es! Die Tänzerischen Bewegungen werden in Exercises geübt, um diese für die Choreografie zu festigen. Dabei wird der gesamte Körper trainiert. Die Schrittfolgen sind der jeweiligen Gruppe entsprechend angepasst, erfahrungsgemäß fordert die Gruppe den Schwierigkeitsgrad ein 😊. Die Musik ist dem Kurs entsprechend sehr gemischt und vieles ist möglich. Durch die vielen Möglichkeiten wird das Rhythmusgefühl und das musikalische Verständnis trainiert und erweitert. Konzentration, Genauigkeit und Interesse sich weiterzuentwickeln sind in diesem Kurs wichtig, um mit Spaß dabei sein zu können. Auch Gegenstände wie ein Stuhl, Tücher o.ä. sind in diesem Kurs für die Choreografien möglich. Die Verbesserung oder das Erhalten der Beweglichkeit der TeilnehmerInnen ist mir durch unsere heute meist sehr digitale Welt und einseitige Bewegung ein Anliegen. Ich fördere und fordere die TeilnehmerInnen entsprechend, aber ich nehme den Leistungsdruck der Gesellschaft raus. Hauptsächlich geht es um Spaß und es ist mir ein wichtiges Anliegen den TeilnehmerInnen zu vermitteln das man auch mal etwas nicht können darf! Dies möchte ich in einer Gesellschaft, in der scheinbar alles perfekt sein muss, etwas abflachen lassen. Denn gerade im Tanzbereich wird es immer Grooves, Schritte oder Stile geben, die man eben nicht sofort kann, sondern erst üben muss.